Bündnis90/ Die Grünen

Hallo,
dann Frag doch mal Eure Vorsitzende und unsere Sprecherin Susann Krüger.
Die Größe wird sich im Extertal nicht dursetzen lassen. Andererseits
benötigen wir die Größe um beim Bieterverfahren einen zuschlagfähigen Preis
zu erzielen. Das zu ändern liegt nicht in der Macht von Lokalpolitik.
Wir setzen eher auf den ungenutzten Raum der vorhandenen Dächer um diese mit
Photovoltaik zu bestücken. Damit wird nicht weitere Landschaft verbraucht
und wir kommen mit der Energiewende voran.

Grüße,
Carsten Thomas

Die Grünen

Hallo Herr Wallenstein,

auf Ihrer Website lese ich “Windkraft? Aber nicht SO!”.
Wie kann denn die Windkraft Ihrer, oder Ihrer Organisation aussehen ? Oder
kann es sein, dass man in Silixxen überhaupt keine Windräder will ?
Die Energiewende muss her ! Ihr Mitglied Marc Mitoska und
Bürgermeisterkandidat äussert sich da nur recht schwammig und nichtssagend.
Wie ist denn die Haltung der BI Gegenwind Extertal zu den Herausforderungen
der Zukunft ? Ich denke, auch in Silixen will man die Errungenschaften der
Elektrifizierung nicht wieder aufgeben. Der Atomausstieg ist aus gutem Grund
beschlossen und schon fast Geschichte. Weitere verstromung von Kohle kommt
aus Klimagründen nicht in Frage. Die geplante WEA in Silixen hat eine
Leistung, die einer Fläche von 30 210 qm Photovoltaik der neuesten
Generation entspricht. Als Freiflächenanlage reden wir hier also mit Abstand
zwischen den Reihen und den Grenzzäunen von etwa 4 Ha Ackerfläche.
Würde man diese Fläche mit Brotweizen bestellen, könnte man im Mittel ca.
3ooo Kg Getreide Ernten (75 dt / Ha). Das entspricht etwa der Menge von 4500
Broten zu 1,5 Kg (1000 g Mehl zu 600 ml Wasser).
Wie viele Menschen können von dieser Brotmenge leben ?
Freiflächen PV-Anlagen können also auch nicht allein die Welt retten. Wie
wollen Sie als BI oder als einzelne Bürger nun also den Klimawandel
verhindern ?
Ich bin gespannt, ob es Ideen gibt, oder ob St. Florian sein Unwesen treibt.
Auch wir würden gerne Ihre Meinungen auf unserer Homepage veröffentlichen
und setzen hiermit Ihr Einverständnis voraus, während wir als Bündnis 90 /
Die Grünen die Veröffentlichung unsere Stellungnahme auf Ihrer Seite erst im
Original lesen möchten.

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Thomas
Sprecher von Bündnis 90 / Die Grünen im Extertal
www.gruene-extertal.de

Die Grünen

Nachtrag: Sehr geehrte Damen und Herren,
bezüglich der Anfrage zu den geplanten Windenergieanlagen in Silixen möchte ich zunächst einmal klarstellen, dass ich weder Sprecherin noch Vorsitzende der Bürgerinitiative „Gegenwind Extertal / Rinteln“ bin. Dies hatte Herr Carsten Thomas (Bündnis 90 / Die Grünen Extertal) in einer seiner Stellungnahmen fälschlicherweise behauptet.
Diese Stellungnahmen sind ohne mein Wissen und ohne meine Zustimmung an die Bürgerinitiative gesandt worden. Von diesen Aussagen möchte ich mich daher deutlich distanzieren.
Die tatsächlichen Gründe für eine erneute Abstimmung im Gemeinderat Ende 2016 entziehen sich der Kenntnis der meisten, jedoch war es seinerzeit der politische Wille, in Silixen zwei Konzentrationszonen für Windenenergieanlagen auszuweisen. Leider wurde es dabei offenbar versäumt, eine höhenmäßige Begrenzung festzulegen, so dass sich die Bevölkerung nunmehr mindestens einem, im Nachgang möglicherweise auch einem zweiten Mega-Windrad gegenübersieht.
Die von Herrn Thomas sehr fragwürdige Unterstellung, in Extertal im Allgemeinen, in Silixen im Speziellen würde „St. Florian sein Unwesen treiben“, halte ich für mehr als haltlos, angesichts der mindestens 22 WEA, die sich schon auf dem Gemeindegebiet befinden (ob es 22 oder 23 Anlagen sind, konnte man mir bei meiner damaligen Anfrage bei der Gemeinde nicht exakt beantworten).
Fakt ist, dass der Landbevölkerung Akzeptanz abverlangt wird für den unwiederbringlichen Verlust von Natur, Landschaft und Heimat. Akzeptanz für mögliche Gesundheitsgefährdung, Akzeptanz für die Privilegierung einiger weniger zu Lasten der Allgemeinheit, Akzeptanz für ein System, welches immer höhere Strompreise verursacht.
Die jährlichen Kosten von ca. 25 Milliarden für die EEG-Umlage, 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung, Millionen für nicht gelieferten Strom, Milliarden für die Eingriffe in die Netzstabilität und Entsorgung von etwa 50% des Windstroms ins Ausland (oft sogar gegen Bezahlung!!!) sind nur einige Gründe, warum Windenergie nicht das klimatechnische Allheilmittel sein kann, für das es uns angepriesen wird.
Ich kann daher abschließend sagen, dass ich den Größenwahn, der sich hinsichtlich der Windenergie breitgemacht hat, für ein politisches Placebo und einen Kniefall der Politik vor einer lautstarken Lobby halte.

Mit freundlichen Grüßen Susann Krüger

Die Grünen

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